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Pfarrkirche H3F

Gottesdienste

 

Aktuelle Veranstaltungen des Orgelbaufördervereins finden Sie im Pfarrbrief.

Orgelbauförderverein "Hl. Dreifaltigkeit"

 

Vorstellung des Vereins

Beitrittserklärung

Bildmotive

Orgeln in der Dreifaltigkeitskirche

 

Vorstellung des Vereins

 

Der Orgelbau-Förderverein der katholischen Pfarrgemeinde "Hl. Dreifaltigkeit" Saarlouis-Fraulautern e.V. wurde am 21. April 1987 gegründet.

 

Zweck des Vereins ist die Finanzierung der neuen Link-Orgel in der Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit, die Pflege und Unterhaltung des wertvollen Orgelwerks sowie die Förderung der Orgel- und Kirchenmusik in der Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit durch Konzerte.

 

Der Verein hat fast 200 Mitglieder und finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden (Zuwendungsbestätigung möglich).

 

2001 wurden 850.000 DM (435.000 Euro) durch den Orgelbau-Förderverein und die Kirchengemeinde für den Umbau der Empore und den Orgelneubau investiert. Die neue Link-Orgel opus 1080 hat 33 Register, die Orgelweihe fand am 14. Oktober 2001 statt.   

 

Vorstand     

 

1. Vorsitzender: Gerd Hawner

2. Vorsitzender: Hans-Dieter Frantz

Kassierer: Manfred Pistorius

Schriftführerin: Monika Winter

 

Künstlerischer Leiter

 

Christian Schmitt

Konzertorganist

E-Mail:  cs.orgel(at)gmx.de

Internet:  www.christianschmitt.de.vu

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt

 

Gerd Hawner

Schwarzenholzweg 1

66740 Saarlouis

Tel. 06831 / 8 05 15

E-Mail: GerdHawner@schlau.com

 

 

 

Spendenkonten

 

Volksbank Saarlouis eG

BLZ 593 901 00

Konto Nr. 1000032502

 

Kreissparkasse Saarlouis

BLZ 593 501 10

Konto Nr. 0003200243

 

Weblinks

 

 Dispostion der neuen Link-Orgel (Orgelbau Link)

 

Autor: Dieter Frantz,  frantzdieter@t-online.de

 

 

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Beitrittserklärung Orgelbauförderverein

Beitrittserkl_rung_Orgelbau.pdf

Beitrittserklärung, Orgelbauförderverein (PDF)

71 K

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OFV-Motive

Breidenfeld-Orgel (1874-1925)
Mayer-Orgel (1959-2001)
Stahlhuth-Orgel (1926-1942)
Link-Orgel (2001- )

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Orgeln in der Dreifaltigkeitskirche

Link - Orgel (ab 2001)

 

Unter Pfarrer Rolf Dehm (seit 1985 in Fraulautern) und den ständigen Bemühungen des Orgelbaufördervereins e.V. konnte nach langen zermürbenden Gesprächen und Beratungen mit dem Bistum Trier nach dessen Vorgaben im Mai 2000 der Auftrag zum Bau einer neuen Orgel an die Firma Orgelbau Link GmbH aus Giengen an der Brenz vergeben werden.

Orgelbaumeister Christoph Naacke, seit 1988 Inhaber der 1851 gegründeten Firma Link, schien dem Orgelbauförderverein e.V. der geeignete Partner, für die Dreifaltigkeitskirche eine hervorragende, in bester handwerklicher Qualität gefertigte Orgel zu bauen. Dieses neue Instrument mit seiner etwas ungewöhnlichen Form sollte im Endausbau 33 Register erhalten.

Die Registerschleifen in den Windladen der neuen Orgel werden nicht mechanisch gezogen, sondern elektrisch angesteuert und durch eine Setzeranlage ergänzt. Diese Spielhilfe erlaubt es dem Organisten, bestimmte Register vorzuwählen und per Knopfdruck abzurufen. Dadurch entfällt die zwangsweise Unterbrechung des Orgelspiels bei der Wahl neuer Registerkombinationen.

Die Verbindung von der Taste der Klaviatur oder des Pedals bis zu den einzelnen Pfeifen erfolgt durch eine mechanische Spieltraktur. Diese alte und bewährte Konstruktion ist sehr langlebig und konnte selbst durch die pneumatischen (Stahlhuth-Orgel) und elektrischen Spieltrakturen (Mayer-Orgel) des 20. Jahrhunderts nicht verdrängt werden.

Mit der Fraulauterner Orgel kann die Firma Link ihr drittes "saarländisches" Instrument neben den Werken in Besseringen "Herz Jesu" (August 1999) und Perl "St. Gervasius und Protasius" (Juli 2000) vorzeigen.

 

 

Mayer - Orgel (1959 - 2001)

 

Unter Pfarrer Alois Pyroth (1949 - 1969 in Fraulautern) konnte nach dem Wiederaufbau der Pfarrkirche und des Glockenturms (1954) die neue Mayer - Orgel am 22. März 1959 feierlich eingeweiht werden.

Dieses wuchtige Instrument mit elektrischer Spiel- und Registertraktur hatte 45 Register mit 3046 Pfeifen, auf drei Manuale und Pedal verteilt. Der Verzicht auf ein Orgelgehäuse erlaubte eine freie Anordnung des gesamten Pfeifenwerkes - mit Ausnahme des Rückpositivs -  auf einer Ebene.

42 Jahre lang prägte dieses Instrument das Innere der Dreifaltigkeitskirche, bis es am 12. und 13. März 2001 von der tschechischen Orgelbaufirma Grygar abgebaut wurde. Die Orgel wurde von der Pfarrgemeinde Hl. Dreifaltigkeit an die Diözese Opole in Polen (früher Oppeln, Oberschlesien) verschenkt. 

 

 

Stahlhuth - Orgel (1926 - 1942)

 

Unter Pfarrer Josef Gilles (1921 - 1948 in Fraulautern) konnte im Jahre 1926 eine neue, der Größe des Kirchenraumes entsprechende Orgel eingeweiht werden. Die Orgelbauanstalt Georges Stahlhuth (Inhaber G. Haupt & F. Fieth) aus Lintgen in Luxemburg erstellte dieses Werk im Jahre 1925.

Die pneumatische Orgel verfügte über 37 Register mit 2086 Pfeifen. Sie sollte nur 18 Jahre erklingen, denn in den Kriegswirren der Jahre 1942 und 1944 wurde sie mit der Dreifaltigkeitskirche vollständig zerstört.

 

 

Breidenfeld - Orgel (1874 - 1925)

 

Unter Pfarrer Heinrich Feiten (1865 - 1885 in Fraulautern) wurde im Jahre 1874 von den Orgelbauern Breidenfeld aus Trier eine Orgel für die Klosterkirche in Fraulautern.

Nach dem Bau der Dreifaltigkeitskirche unter Pfarrer Heydinger im Jahre 1895 übernahm man das Instrument in die neue dreischiffige neugotische Basilika. Dort spielte die Orgel noch bis zum Jahre 1925, um dann einem größeren Instrument Platz zu machen.

Die Breidenfeld - Orgel wurde für 5000 Goldmark an die Pfarrei Maria Himmelfahrt in Geislautern verkauft. wo sie noch bis zum Jahre 1951 ihren Dienst tat. Wahrscheinlich wurden Teile des alten Pfeifenwerks in den Orgelneubau in Geislautern übernommen.

 

 

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